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Ireland Day #13: Ring of Kerry & Six18 Tasting

Wie erwartet, zeigte sich heute morgen ein blauer Himmel mit Sonnenschein: Das gewünschte Wetter um den „Ring of Kerry“ zu erkunden. So nennt sich die ca. 180 km umfassende Rundstrasse um die Halbinsel Kerry. Gespannt machten wir uns auf den Weg.

Beim Bloggen vor dem Kaminfeuer gestern Abend, wurden wir mit einer musikalischen Darbietung der „harfigen“ Art überrascht. Instinktiv kommt einem dabei, als Asterix und Obelix Leser, sofort der Barde Troubadix in den Sinn. Es war jedoch ganz anders: Die wunderschönen Harfenklänge hoben die bereits wunderbare Atmosphäre nochmals um ein paar Levels an. Es war ein Hochgenuss!

Vor dem Einfädeln in den „Ring of Kerry“ passierten wir unser Städtchen Killorglin nochmals von einer anderen Seite. Auch hier gab es wieder ein interessantes Mural bzw. ein architektonisch schönes Gebäude, die Kirche, zu sehen.

Bis zu unserem ersten Halt in Waterville erlebten wir die Halbinsel Kerry durch die mannigfaltigen Landschaften: Saftige, grüne Wiesen wechselten sich ab mit türkisgrünen und königsblauen Meeresabschnitten. Die Lichtverhältnisse variierten zwischen sonnig und dunstig und trugen so zur Vielfältigkeit der Landschaftsstimmung bei.

Waterville, wie auch das ca. 1/4h entfernte Ballingskelligs wollten wir unbedingt zu Fuss erkunden, weil hier unter anderem technische Pionierleistung stattgefunden hat: Diese beiden Orten gelten (unter anderen) als erste Knotenpunkte für die atlantiküberquerenden Telekommunikationskabel: In Ballingskellings wurden erste Kabel ab 1874 – 1923 durch den Atlantik verlegt und betrieben und in Waterville zwischen 1884 bis 1962. Leider ist heute hier nicht mehr viel davon zu sehen als ein Kabelhaus mit Wasserturm in Waterville und die in Kabelform aus dem Boden ragenden Informationstafeln.
Weitere Infos dazu gibt es in diesem Podcast zu hören (Thanks & Kudos to Andreas!)

Erstaunt hat uns dann plötzlich das untenstehende Fassadenbild mit dem alten Bekannten Charlie Chaplin.
Wie wir herausfanden, hatte Charlie Chaplin ab 1959 über zehn Jahre lang mit seiner Frau und den acht Kindern hier, in Waterville, die Ferien verbracht. Hier, in dieser wunderschönen Umgebung, konnte er sich offenbar ungestört erholen.

Nach diesen Erlebnissen und Erkenntnissen ging es weiter auf dem „Ring of Kerry“ Richtung Norden nach Cahersiveen, wo wir uns an einer interessanten Führung in einer Whiskey und Gin Distillery erfreuen konnten. Selbstverständlich gab es im Anschluss an die Führung noch eine Degustation dieser hochprozentigen Brandgetränke.
Natürlich haben wir uns auch gefragt, woher der Name SIX18 der Distillery stammt: Der Name SIX18 kommt von den 618 Treppenstufen, welche zum mittelalterlichen Kloster auf der nahegelegenen Insel Great Skellig führten. Das Kloster wurde von Mönchen erbaut und besiedelt und besteht aus Bienenkorb-Stein-Hütten. Es sind diese 618 Stufen, welche heute der Distillery als Marketingidee dienen.
Während wir dem Whiskey keinen speziellen Genuss abgewinnen konnten hat uns der Original Irische Skellig Gin sehr gemundet. Die speziellen (geheimen) lokalen Zutaten (Kräuter) machen hier den Unterschied.

Weiter östlich auf dem Nachhauseweg war es bereits Abend geworden. So dinierten wir im Jack’s Coastguard Restaurant in Cromane. Direkt am Meer finden sich auf der Speisekarte auch vorwiegend Speisen aus dem Wasser. Als Vorspeise gönnten wir uns Austern. Der anschliessende Lachs bzw. Kabeljau war ein Genuss für unsere Gaumen. Eine spezielle Erfahrung war auch, dass es 0.0% Alkohol Guinness Bier gibt, welches dem Original Guinness im Genuss wirklich sehr ähnlich ist.
Unmittelbar neben dem Restaurant am Strand, konnten wir noch eine „mobile“ Sauna sehen, die offenbar auch in Betrieb war.

Digital oder Analog: Junk Mail liebt auch hier in Irland niemand wirklich!

3 Kommentare zu “Ireland Day #13: Ring of Kerry & Six18 Tasting

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