Heute haben wir uns vorgenommen, die Dingle-Halbinsel wie auch das Städtchen Dingle zu besuchen. Aufgrund des Wetters haben wir unseren Plan angepasst: Nachdem wir das Städtchen Dingle besucht hatten, machten wir uns auf den Weg an die Westküste der Halbinsel (Slea Head). Je näher wir an Slea Head waren, umso dichter wurde der Nebel. Letztendlich entschieden wir uns kurz vor Slea Head, dem Nebel auszuweichen, und uns wieder ins Landesinnere, über die Hügel in die Stadt Killarney zu begeben.
Es hat sich gelohnt: Sobald wir die Hügel überquert hatten, schien auch wieder die Sonne und wir hatten eine prima Sicht auf die Tralee-Bay.

Dingle ist ein bezaubernder kleiner Ort, mit einem kleinen Fischerhafen, in welchem noch hauptsächlich Irisch gesprochen wird. Es hat viele kleine Gässchen mit den bekannten, bunten Häusern. Auch in Dingle haben wir ein paar besonders kreativ verzierte Fassaden entdecken können.
In Dingle gibt es auch eine Distillery für Whiskey und Gin. Es war uns nicht mehr möglich spontan an einer Besichtigung teilzunehmen – wir haben uns das Thema Distillery für morgen Sonntag vorgemerkt.
























Während bei der Überquerung der Hügel diese noch in Nebel eingehüllt waren, konnten wir beim Herunterfahren bereits wieder die Sonne strahlen sehen in der Bucht von Tralee.
Killarney ist eine grössere Stadt mit ca. 15’000 Einwohnern und liegt direkt an der Panorama-Küstenstrasse vom berühmten „Ring of Kerry“.
In den Gassen herrscht reges treiben: Pub’s wechseln sich ab mit Läden und Hotels.
In einem kleinen Restaurant haben wir unsere Tea-Time zelebriert. Das Restaurant hiess „Shire“ und hat den Namen von den Shire-Pferden. Shire-Pferde waren auch bei uns in der Schweiz als Brauerei-Pferde im Einsatz. Sie sind oft sehr gross und auch sehr kräftig.
Auch in Killarney sind noch heute Shire-Pferde im Einsatz: Für den Transport von Touristen mit Wägelchen.










Bei der Rückfahrt nach Killorglin (Ort in der Nähe unserer Unterkunft) wollten wir noch etwas mehr wissen über den Ziegenbock „King Puck“, dem wir bereits am Vortag kurz begegnet sind.
Jedes Jahr im August (10.-12.) wird ein wildlebender Ziegenbock gefangen und von der ältesten, ortsansässigen Jungfrau zum König gewählt für drei Tage. Während diesen drei Tagen findet in Killorglin ein riesiges Fest statt, welches in Irland weitherum bekannt ist und wohl das älteste und grösste Volksfest in Irland ist.
Der Ursprung dieses Brauchs hat wohl einen heidnischen Hintergrund.






Für morgen planen wir, den „Ring of Kerry“ kennen zu lernen. Dies führt uns rund um die Halbinsel von Kerry. Wir sind gespannt und hoffen auf schönes Wetter.
