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Ireland Day #11: Über den Fluss Shannon und noch weiter nach Süden

Nach einem gediegenen Dinner und einer ruhigen und erholsamen Nacht in den Burren stehen wir mit typisch irischem Morgenwetter auf: Es regnet in verschiedensten Variationen und Stärkegraden. Doch, wir sind optimistisch, weil wir gelernt haben, dass am Abend fast immer die Sonne scheint.

Ein letzter Blick zurück in die Galway Bay, auf die Burren und die Grafschaft Clare. Der Weg heute führt uns noch weiter in den Süden, nach Kilrush und nach Killimer wo wir den Fluss Shannon mit einer Fähre überqueren werden. Damit sparen wir ca. 2h Fahrzeit ein.
Von Tabert Ferry geht es weiter ins kleine Städtchen Tralee (zVieri Halt) und danach via einer tollen Abkürzung über die Slieve Mish Mountains (wir sind da unterschiedlicher Ansicht, ob dies wirklich so toll war) nach Killorglin, wo wir für 3 Nächte bleiben werden.

Der Verlad auf die Fähre verlief unkompliziert. Es ist jedoch immer wieder spannend zu sehen, wie rasch und genau die Fahrzeuge vom Fährenpersonal platzsparend auf die Fähre gelotst werden.
Nach einer kurzen Wartezeit von ca. 15 Minuten und einer Verlade- und Reisezeit von ca. 20 Minuten konnten wir unsere Fahrt in Tabert in Richtung Süden fortsetzen.

Unseren zVieri Halt machten wir in Tralee. In diesem kleinen Städtchen finden sich sehr viele, teilweise lustige und amüsante Murals an den Hauswänden. Wie wir gelesen haben, entstanden viele dieser Wandgemälde während der Covid-Zeit.

Nach einem Tee in Tralee und einem falschen Abzweiger, landeten wir auf einem schmalen, einspurigen Bergsträsschen, welches uns über die Slieve Mish Mountains führte (ca. 600 müM). Dies bescherte uns eine wunderbare Aussicht – der Regen ist inzwischen in Sonnenschein übergegangen.
Selbstverständlich gibt es auf diesem Hügel neben vielem saftigen, grünen Gras auch Schafe.

Mit strahlendem Sonnenschein wurden wir in unserer Ziel-Destination Killorglin empfangen. Auch Killorglin ist ein sehr buntes Dorf mit vielen farbigen Fassaden und einem Ziegenbock namens Puck als Wahrzeichen.
Unsere Unterkunft, ein „Country House“, befindet sich etwas ausserhalb des Dorfes am Ufer des Lough Caragh.
Ein wunderschönes Anwesen! Wir freuen uns, hier drei Tage/Nächte verbringen zu dürfen.

Nach ersten Erkundungen der riesigen Gartenlandschaft, welche bis zum Ufer des Sees führt, haben wir auf der Terrasse ein schickes Plätzchen gefunden um bei einem Glas Wein diese Zeilen zu tippen.

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