Neuer Tag, gleiche Kulisse: Diesmal in „misty“ mit leichtem „drizzle“. Bei uns zuhause würde man dem „Näbu-Seich“ sagen. Da wir nun schon einige Tage Erfahrung haben mit dem Wetter in Irland, war uns das erstmal ziemlich egal, insbesondere auch, weil wir heute wieder einen längeren Reisetag in Richtung Süden vor uns hatten.

Der Weg führte uns heute von Clifden vorbei an der Grossstadt Galway in die Grafschaft Clare rund um die Bay of Galway.
Doch bevor wir uns in unsere Unterkunft begaben, wollten wir uns unbedingt die berühmten Klippen „Cliffs of Moher“ anschauen.

Nach einigen Kilometern ausserhalb Galways durchfuhren wir den Burren National Park mit der prägenden Karstlandschaft. Typisch sind auch die ausgedehnten Felslandschaften. Die zahlreichen Hügel sind mehr oder weniger mit Steinen und Geröll zugedeckt.










In Doolin am Pier angekommen, war das Wetter bereits etwas besser, jedoch sehr windig. Wir bestiegen eine Fähre, welche es uns ermöglichte, die Kliffküste aus nächster Nähe zu betrachten. Die gesamte Kliffküste erstreckt sich über insgesamt mehr als 8 km und ragt an vielen Stellen bis zu ca. 220 m senkrecht aus dem atlantischen Ozean .













Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft machten wir noch einen kurzen Tank-Stopp im Lisdoonvarna.
Dieses kleine Dörfchen ist der Hauptort des Burren National Parks und hat offenbar eine Matchmaker Bar. In dieser Bar finden jedes Jahr ein Single-Festival statt (das grösste in Europa), wo sich Singles kennen lernen können. Wie auch immer: Wir fanden die Fassadenbemalung inspirierend und als eine nette Auflockerung für unseren Travel-Blog.



Zu guter Letzt fuhren wir dann in Richtung unserer heutigen Unterkunft, in einem alt-ehrwürdigen Herrenhaus aus dem Jahre 1750. Das Haus befindet sich ungefähr 500 m abseits der Hauptstrasse und hat einen ausserordentlich grosszügigen Umschwung mit spektakulärem Blick auf den „Burren“ (Karstlandschaft) und die Galway Bay.
In praktisch jedem Gemeinschaftsraum lodert und knistert ein gemütliches Feuer im Cheminée – im ganzen Gebäude riecht es angenehm nach verbranntem Holz.











In genau dieser Atmosphäre ist auch der heutige Blog entstanden. Auch eine der Hauskatzen (Mika) gesellte sich zu uns und leistete uns Gesellschaft beim Apéro bzw. beim Auswählen der Fotos für den heutigen Blog.
