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Norway: Day #7 – Wanderung zur Losjehytta

Ein Loch in der grauen Wolkendecke mit blauem Himmel liess uns heute morgen auf einen Unterbruch des regnerischen Wetters hoffen. Wir wollten dies unbedingt nutzen für eine Wanderung auf die ca. 270 m.ü.M. gelegene Losjehytta nahe des Ortes Steinen, südlich der Kommune Bø.

Nach einem ca. 3/4 stündigen Aufstieg über einen links und rechts von grüner Fauna gesäumten Schotterweg, konnten wir bereits aus Distanz die norwegische Fahne der Losjehytta erblicken.

Von hier oben hat man einen wunderbaren Überblick über die ganze Halbinsel. Dank der etwas besseren Witterung sieht man auch die Hügel der Nachbarinseln in den Himmel ragen.

Die Losjehytta ist unbewohnt, jedoch für jedermann offen: Es scheint ein Art „Turnverein-Hütte“ zu sein. Die zum Teil noch schwarz-weissen Bilder an den alten Holzwänden lassen daraus schliessen, dass in den letzten Jahrzehnten in dieser Hütte schon viele Feste gefeiert wurden. Auf manchen Bildern sieht man, wie hinter der Hütte am Horizont die Nordlichter leuchten. Auch im Winter muss es wunderschön sein hier oben.

Wenige Minuten nach dem wir nach der Wanderung wieder im Auto sassen, setzte auch wieder ein leichter Nieselregen ein. Mit eingeschaltetem Scheibenwischer ging es mit dem Auto weiter in Richtung nördlichster Punkt der Halbinsel: Nach Hovden.

Unterwegs begegneten wir einem Kunstobjekt der besonderen Art: Ein rot angemalter und mit goldenen Kegeln verziertes Trafo-Haus — ein Kontrast zu den wohlgeformten Hügeln die steil aus dem Meer herausragen.

Die Bemalung von Trafostationen und Stromkästen ist in der Region Vesterålen ein beliebtes Projekt zur Verschönerung des öffentlichen Raums. Der Begriff „Trafo Box Art“ bezieht sich hier meist auf vom lokalen Energieversorger oder den Kommunen initiierte Street-Art- und Kunstprojekte, bei denen graue Verteilerkästen in farbenfrohe Kunstwerke verwandelt werden.

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