Bei schönem Wetter würde sich die Landschaft rund um Reine vom Hausberg „Reinebringen“ (448 m.ü.M) wie im Bild unten (Quelle: homeoftravel.de) präsentieren.
Der Gipfel des Reinebringen kann über einen anspruchsvollen Pfad mit über 1500 Steinstufen erreicht werden.

Das Wetter heute liess es jedoch nicht zu schon nur daran zu denken: Wind und Nieselregen haben uns die Entscheidung zugunsten des „Schlechtwetter-Programmes“ abgenommen: Heute ging es zum südlichsten Fischerdorf auf den Lofoten. Zugleich ist es auch ein Dorf mit einem der vermutlich kürzesten Dorfnamen der Welt: Å.
Das Dorf liegt nur 15 Autominuten südlich von Reine, hier endet auch die Strasse.

Am Ende der Strasse gibt es einen Parkplatz von dem man zu Fuss bis an die felsige Küste spazieren kann.



Nachdem wir uns an der Küste haben berieseln lassen, entdeckten wir das „Torrefisk Museum“, was übersetzt „Stockfisch Museum“ heisst.
In diesem Museum konnten wir erfahren, wie wichtig für die Bewohner der Lofoten die Kabeljau-Fischerei ist und wie die Fische nach dem Fang verarbeitet werden. In den Wintermonaten (Januar bis April) wird vorwiegend der Skrei gefangen. Der Skrei ist der norwegische Winterkabeljau, der sich durch seine Reife und seine über 1000 Kilometer lange Wanderung von der Barentssee zu den Laichgründen vor Nordnorwegen auszeichnet.
Um die wertvollen Fische haltbar zu machen, wird der grösste Teil des Fanges zu Stockfisch verarbeitet: Das heisst, die Fische werden ausgenommen, gesalzen und an der frischen Luft zum Trocknen an den zahlreichen und unterschiedlichen Holzgestellen aufgehängt. Danach werden sie nach verschiedenen Qualitätsmerkmalen sortiert und für den Verkauf verpackt und versendet. Neben Portugal und Spanien ist vor allem Italien ein grosser Abnehmer dieser Delikatessen.













Auf der Rückfahrt nach Reine konnten wir es nicht unterlassen, dem kleinen Telekommunikations-Museum in Sorvagen einen Besuch abzustatten.
Der bereits etwas ältere Herr war ganz erfreut wieder einmal Besucher zu empfangen. Er führte uns persönlich durch die Räume mit den Kommunikations-Relikten aus der norwegischen Vergangenheit. Neben alten Relais-Telefonzentralen lag dort eines der wohl ersten Funktelefone auf den Lofoten wie auch viele Varianten der Telefone mit und ohne Wählscheiben bis zu den bestens bekannten Mobile-Phones vom finnischen Nachbarland (Nokia).











Liebe beide
Wir danken euch für die interessanten Berichte mit vielen schönen Bildern. Die Texte sind sehr informativ und wirklich gut geschrieben…
Von eurem Wetter würden wir gerne einen Tag beziehen… bei uns ists immer noch heiss und jetzt au noch feucht heiss…
Häbets weiterhin gut und geniesst die Ferien.
Liebe Grüsse Elisabeth u HP