Auf diesem winzig kleinen Flughafen auf Svolvaer hat die Geschichte mit unserem verloren gegangenen Gepäck doch noch ein gutes Ende genommen: Gestern Abend, kurz nach 21:00 Uhr, rollten unserer beiden Koffer über das kurze Gepäckband wo wir sie mit grosser Freude in Empfang nehmen durften.



Mit frischen Kleidern und den warmen Jacken waren wir bestens Gerüstet für den längeren Weg nach Reine.

Die Fahrt in den Süden war geprägt von durchzogenen Temperaturen um die 11 Grad und teilweise sehr starken Winden. Nach anfänglichem Nieselregen klarte das Wetter allmählich auf – am Abend gab es sogar einige Sonnenstrahlen.










In der Nähe von Flakstad (mit der typisch roten Kirche) haben sich am naheliegenden Strand von Ramberg tatsächlich ein paar Surfer eingefunden um ihre Surf-Praktiken auf die Probe zu stellen.





Je mehr wir uns dem südlichen Reine näherten, um so hoher und kantiger wurde das umliegende Bergmassiv mit der typisch zackigen Silhouette.
In Reine angekommen bezogen wir unseren Rorbu. Ein Rorbu ist die norwegische Bezeichnung für eine saisonal genutzte Fischerhütte. Früher dienten sie als einfache Saisonunterkünfte für die Fischer, die im Winter zum Dorschfang (Lofotfischerei) anreisten. Heute werden die Rorbuer als moderne Ferienhäuser für Touristen vermietet. Sie bieten meist eine eigene Küche und Wohnräume mit direktem Blick auf den Fjord. In genau so einem wunderschön restaurierten und gepflegten Rorbu geniessen wir eine einzigartige Aussicht auf den Fjord und das umgebende, eindrückliche Bergmassiv.














Auf den Bergen, die zwischen ca. 500 – 900 m hoch sind, liegt teilweise noch Schnee auf den Gipfeln.



Auch der uns bereits aus anderen Breitengraden bekannten Oystercatcher mit dem orangenen Schnabel haben wir hier angetroffen wie auch ein paar farbige Seeigel unter Wasser.


