Nach einem etwa zwei-einhalb-stündigen Flug landeten wir pünktlich in Sevilla. Weiter ging es mit einem „Uber“. Die letzten paar hundert Meter im Stadtkern waren geprägt von lautem Pneu-geknirsche in den engen Gassen der Innenstadt. Man würde gar nicht vermuten, dass es ein Auto überhaupt schafft, durch diese engen Gassen zu navigieren. Plötzlich wird einem auch klar, warum es in Sevilla praktisch keine Autos ohne Dellen, Beulen und seitlichen Kratzern gibt.

Durch die engen Gassen von Sevilla geht’s zu Fuss, nach einem ersten Apéro mit Tapas in unserer Hausbar Estrella von der Unterkunft immer in Richtung des von weit sichtbaren Kathedralen Turms Giralda (ca. 105 m hoch). Der Giralda ist das ehemalige Minarett der Hauptmoschee und heutiger Glockenturm der Kathedrale von Sevilla.
Wie wir erfahren durften, wurden im Fundament alte Grabsteinen aus Marmor eingebaut um die nötige Stabilität zu gewährleisten. An bestimmten Stellen sieht man die Grabsteine noch, inklusive Inschrift (!).
Anstelle von Treppen wurden im Innern des Turmes Rampen gebaut, damit der Muezzin auf einem Esel nach oben reiten konnte um täglich fünf mal die Gläubigen zum Gebet zu rufen. Diese Geschichte ist allerdings nicht durch Quellen belegt.








Unser Stadtbummel führte uns weiter zum Monument von Christoph Columbus im „Jardines de Murillo“.






Am südlichsten Punkt des „Jardines de Murillo“ gings dann rechts, der Hauptstrasse entlang Richtung Hotel Alfonso XIII. Die Hauptstrasse mit den Tramschienen (Metrocentro) führte uns wieder in die Richtung des umfangreichen Kathedralen-Geländes, diesmal passierten wird das Gebäude linkerhand an der Rückseite der Kathedrale.









Spannend war auch die Strassenbahn: Die funktioniert elektrisch, jedoch ohne Stromleitungen. Es sind quasi E-Trams, die jeweils an den Haltestationen über Stromzufuhrleitungen aufgeladen werden.