Aufgrund der etwas wagen Wetterprognose im Vorfeld für heute, haben wir uns die Wanderung zur Robbenkolonie für den heutigen Tag aufgespart. Die Robbenkolonie findet man auf der Kaikoura Peninsula zwischen dem Kean Point und dem Atia Point.

Das Wetter war dann allerdings besser als erwartet. Einzig der Wind nahm stetig zu und blies einem immer stärker um die Ohren und es wurde dadurch merklich kühler.
Der felsige Untergrund, der regelmässig aufgrund der Gezeiten überspült und dann wieder freigelegt wird, bietet einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen einen sich dauernd verändernden Lebensraum.
Wir mussten nicht lange warten, bis wir die ersten Pelzrobben erblickten.









Und wenn man sie nicht sehen sollte, so riecht man sie dann ganz bestimmt. Die faulen, pelzigen Kollegen liegen meistens ganz entspannt auf den warmen Felsen und geniessen die Sonne.


Neben den Pelzrobben (Seals) gibt es aber noch ganz viele andere Dinge zu beobachten und und zu sehen in dieser felsigen und rauhen Meerwasserlandschaft.












Nur ein paar Gehminuten weiter stiessen wir auf weitere Geniesser, diesmal eine grössere Gruppe von berufsmässigen Faulenzern.





Auch einige junge Babyrobben humpelten über die Felsen und erzeugten damit die grösste Aktivität innerhalb der Gruppe.


Unser absolute Favorit ist dieser Geselle hier:

Bei der markanten Felsformation in Form eines Twisters traten wir den Rückweg an. Auf der Heimfahrt im Camper machten wir nochmals einen Zwischenhalt und genossen die Aussicht in den tosenden Südpazifik von unserer Camper-Loggia mit einem feinen Glas Wein. Derweil der Wind, der noch mehr aufgefrischt hatte, heftig am Fahrzeug rüttelte.

