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USA2023: day #20 — Salt Lake City

Da unser Campground direkt über eine Anbindung an eine Tramlinie verfügt, waren wir innerhalb von ca. 15 Minuten im Zentrum. Zuerst wollten wir den viel beschriebenen „Mormonen Tempel“ erkunden (Salt-Lake Tempel). Obschon dies auf Bildern ein ziemlich hohes und markantes Gebäude ist, hatten wir Mühe dieses zu finden: Das Gebäude wird aktuell renoviert/saniert und ist vom 1. UG bis zuoberst eingerüstet und eingekleidet, das Baugelände ist komplett abgeriegelt.

So begnügten wir uns mit der schmucken Salt-Lake-Assembly-Hall und dem Salt-Lake-Tabernakel. Die beiden Gebäude sind Versammlungsgebäude und eingerichtet wie eine Kirche. Besonders imposant war die riesige Orgel im Tabernakel mit den goldenen Pfeifen.

Allgemein entstand der Eindruck, dass die Stadt Salt Lake City vor allem aus Banken und dem Mormonen-Tempel Bereich besteht. Ein wirkliches „Stadt Leben“ war in der kurzen Zeit nicht zu spüren. Ab ca. 16:30 wirkte die Stadt (ca. 200’000 Einwohner) wie leergefegt. Vergeblich sucht man nach einer Ausgehmeile oder einem Bereich wo sich die Leute vergnügen und zusammen ein Bier oder ein Kaffee trinken. Gefühlt hat es auch praktisch keine Touristen. Dafür kann man viele riesige Seminarhotels und die dazugehörende Hotelinfrastruktur ausmachen.

Sehr schön ist der Anblick der zurzeit noch schneebedeckten Gipfel rund um die riesige Olympia Stadt. Spannend war auch das Gespräch mit einem Sicherheitsmitarbeiter des Basketball-Stadions (Vivint Arena): Auf den Namen des Teams (Jazz) angesprochen haben wir erfahren, dass das NBA-Team ursprünglich (bis 1979) New Orleans Jazz hiess, aus dem Bundesstaat Louisiana. Das Basketball Team wurde dann 1979 nach Salt Lake City überführt.

Interessant war auch die Vorankündigung des Depeche Mode Konzerts im November 2023: Gastieren Depeche Mode doch bereits im Juni im Wankdorf Station in Bern.

Morgen werden wir uns auf den Weg nach Ely machen. Von dort geht es dann dem ehemaligen Weg des „Pony Express“ entlang, dem Highway 50, auch „The Loneliest Road in America“ genannt, nach Reno.

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