
Nach einer sehr kalten Nacht (auch wir haben die Standheizung einschalten müssen) gings bereits frühmorgens los auf die Strasse. Wie häufig, wählten wir nicht den schnellsten Weg (über die Highways) sondern den landschaftlich schönsten Weg über die Scenic Roads.





Die drei eierförmigen Wohnanhänger haben uns die ersten Meilen eskortiert. Am Vorabend hatten wir genau so ein Modell neben unserem Standplatz. Wenn man das Heck des Wohnanhängers hochklappt kommt tatsächlich eine Freiluftküche zum Vorschein. Man hat aber auch heute morgen sehen können, dass Küchen dieser Art nicht für tiefe Temperaturen geeignet sind. Für das bereits etwas ältere Ehepaar neben uns hat der heutige Tag nicht so gut angefangen.





Der Weg führte uns über verschiedene, kurvenreiche und steile Strassen via Grand Staircase-Escalante National Monument auf den höchsten Pass von ca. 2930 m.ü.M. im Capitol Reef National Park (mit bis zu 14% Gefälle). Die Landschaften wechselten sich ab: Von rotfelsigem Gebirge, über gelb-grüne Limestone Felsen bis hin zu 0.5m hohen schneebedeckten Landschaften haben wir alles sehen und aufsaugen können.





Welche Landschaft verbirgt sich wohl wieder hinter diesem Hügel?

Diesmal ist es ein grau-grüner Terrassenfelsen mit einzigartigen Gesteingskegeln. Danach geht es durch den schneebedeckten Birkenwald zum höchstgelegenen Punkt im Captiol Reef National Park.




Bei der USA Flagge haben wir uns gefragt, warum wohl der Fahnenmast derart robust ist. Erst beim genauen Hinschauen auf dem Foto haben wir erkannt, dass der Fahnenmast vor allem eine Handyantenne ist und die Fahne wohl nur zur Kaschierung bzw. Deko dient.





Unten im Tal herrscht immer noch der blühende Frühling: Die grünen Bäume und die Steppensträucher verschmelzen mit der kargen Felsen- und Wüstenlandschaft.






Nach etwa vier Stunden Fahrzeit sind wir in Hanksville angekommen: Eines der wenigen grösseren Dörfer, bzw. Ansammlung von einigen Häusern am Strassenrand. Dort sind wir in „Dukes Slickrock Grill“ eingekehrt und haben uns verpflegen lassen. Es gab dort wirklich feine Burger mit „toasted pretzel bun“.
Einmal bestellten wir einen „Texas Cyclone“ mit Sweet Potatoe Fries und einmal einen „The Conqueror“, ebenfalls mit Sweet Potatoe Fries. Beim begleichen der Rechnung wurde Pesche von der Bedienung sogar als „Sweetheart“ betitelt (!).



Kurz vor dem Ziel in Moab gings nochmals durch eine karge Wüstenlandschaft mit den Schneebergen an der Grenze der Bundesstaaten Utah – Colorado im Hintergrund.






Unmittelbar bei unserem Eintreffen hat sich am Himmel eine spektakuläre Wolkenformation gebildet. Auf dem Campground hat es aber nur kurz ein paar Regentropfen gegeben. Ansonsten herrscht hier wieder T-Shirt und Kurzhosen-Wetter mit hochsommerlichen Temperaturen.


