Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel begaben wir uns wieder auf Entdeckungsreise in Richtung Botanischer Garten.
Der Weg dorthin führte vorbei am City Council sowie dem schönen, an englischen Baustil erinnernde, Brannigan-Haus.
Auch das Arts Centre (ehemaliges Universitätsgebäude von Christchurch) sowie das Gebäude der Touristeninformation wurden im neugotischen Stil erbaut und haben das Erdbeben vom Februar 2011 gut überstanden.
Wir schlenderten durch die kleinen Ausstellungen und innovativen Läden darin, wo vor allem lokale Erzeugnisse (von der Seife über Honig bis zu Holzschnitzereien) einiges feilgeboten wurde.

City Council 
Brannigans 
The Arts Centre (innen)
The Arts Centre (innen)
The Arts Centre (innen)
The Arts Centre (innen)
Visitor Information
Direkt gegenüber der Nordseite des grossen Arts Centre Komplexes liegt der Botanische Garten im Hagley Park. Unmittelbar beim Eingang befindet sich der Peacock Brunnen der 1911 zu Ehren von John Peacock erbaut wurde. John Peacock hinterliess der Stadt einen grösseren Geldbetrag zur Verschönerung der Gärten und dem Flusslauf des Avons von Christchurch.
Nach dem Botanischen Garten machten wir einen kurzen Halt am Christ’s College von Canterbury. Das College ist ein unabhängiges Internat für Jungen, welches sich auf traditionelle Werte wie Ehrlichkeit, Lust am Lernen, Respekt, Gerechtigkeit, Spiritualität und Mitgefühl abstützt. Regelmässig verlassen Schüler mit überdurchschnittlichen Fähigkeiten dieses Internat und belegen häufig Studienplätze an den renommierten Universitäten von Stanford, Oxford, Cambridge oder Harvard.
Der Innenhof des Colleges erinnert stark an Hogwarts, wie man sich das vorstellt aus den Harry Potter Büchern.
Auch heute begegneten wir wieder einigen auffälligen Street Art Kreationen.




Lips Mural (Peterborough Street)
Am Nachmittag besuchten wir das Museum Quake City. In diesem Museum erfährt man einiges über das heftige Erdbeben vom 22. Februar 2011, 12:51 AM (6.3 auf der Richterskala) sowie über das etwas weniger zerstörerische Erdbeben zuvor am 4. September 2010. Vor allem das Erdbeben vom Februar 2011 hat Christchurch arg in Mitleidenschaft gezogen, es sind 185 Menschen dabei umgekommen. Die vielen Tatsachenberichte und Gegenstände waren sehr eindrücklich und machten uns betroffen. Wir erfuhren auch einiges über die Zeit und das Leben nach dem Erdbeben. Der Wiederaufbau der Stadt dauert auch heute noch an und ist überall allgegenwärtig durch die vielen Kräne und Baustellen sowie improvisierte Zwischenlösungen aller Art.
Der Rückweg führte uns an weiteren beeindruckenden Gebäudekomplexen mit Türmen und dunklen Backsteinen vorbei sowie am Pou Pou Monument im Victoria Square.

Pou Pou Monument 

Sehr interessant war auch diese Art von Anhänger: Falls mal jemand nebenbei eine Tribüne für sein Publikum benötigt, so kann dieses Bedürfnis rasch und unkompliziert mit „The Grandstandium“ befriedigt werden.
Nun geht’s ans finale Packen — morgen nehmen wir den Shuttle zum Flughafen und treten die Heimreise an.














