Die letzten Kilometer mit dem Camper sind angezählt. Uns trennen noch ca. 130 km vor der Abgabe des Campers in Christchurch.
Bevor es soweit ist, konnten wir nochmals eine Genussfahrt durch das schöne Gebiet von North Canterbury erleben.
Unterwegs mussten natürlich auch noch der Gasvorrat und der Dieseltank nachgefüllt werden.
Bereits mehrmals haben wir festgestellt, dass in Neuseeland eine Garage auch als „Workshop“ bezeichnet wird.

Die Abgabe verlief soweit unspektakulär trotz des erlittenen Schadens am zweiten Miettag.
Wir waren äusserst zufrieden mit dem Fahrzeug, welches uns nun viereinhalb Wochen begleitet und uns über eine Strecke von ca. 4’500 km treu und sicher transportiert hat.
Ein kleines Schmankerl für Freunde des zigeunerartigen Wohnens im Camper (RV): Der absolute Hit des Campers aus unserer Sicht war, dass man das schlaffertige Doppelbett jeweils tagsüber mit einem Knopfdruck ganz nach oben an die Decke heben konnte. Ebenso schnell konnte man abends mit einem Knopfdruck das Bett auf Schlafhöhe senken. Das spart Platz und mühseliges Umtischen/Umbauen der Schlafgelegenheit.
Vor der Rückgabe checkten wir noch rasch in unserem Hotel ein und deponierten dort das Gepäck.
Unser Hotel liegt in unmittelbarer Nähe der Christchurch Cathedral, welche beim Erdbeben im Februar 2011 stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und dabei der Turm eingestürzt ist. Die Kathedrale wird momentan immer noch aufgebaut wie so viele andere Gebäude in der ganzen Stadt.

Chalice
(Millenium Cone)
Cathedral 







New Regent Street
Im Zentrum verkehrt immer noch die seit 1880 betriebene Strassenbahn. Die Strassenbahn wurde zu Beginn noch mit Pferden betrieben. Seit 1995 ist sie allerdings nur noch als Touristenattraktion im Einsatz.
Augenfällig sind die vielen übergrossen Murals (Street Art) an den Wänden in der ganzen Stadt.
Ein Spaziergang durch das Zentrum führte uns durch den kleinen Park Victoria Square und danach dem kleinen Fluss Avon entlang. Dabei konnten wir die Statuen von James Cook (englischer Seefahrer und Entdecker von Neuseeland), Robert Falcon Scott (Polarforscher Antarktis) und Queen Victoria (ehem. Königin von England) besuchen.
Verschiedene Brücken überqueren den kleinen Stadtfluss Avon so zum Beispiel auch die Bridge of Remembrance, welche der gefallenen neuseeländischen Soldaten des ersten Weltkrieges gedenkt.
Auch einen an die Häuserwand montierten Mini-Cooper konnten wir ausmachen. Aufgrund der Einsturzgefahr gab es einige mit Transportcontainern abgestützte Häuser, die aus welchen Gründen auch immer, noch nicht renoviert bzw. abgerissen werden konnten.
Besonders farbenfroh war die Ecke rund um den Jugendtreff von Christchurch. Hier gibt es riesige Betonsäulen in Spraydosenform, wo sich junge Graffiti-Künstler so richtig austoben können.
Nicht weniger spannend war die Street Arcade Plattform. Mit einem übergrossen Steuerknüppel und zwei übergrossen Drucktasten am Boden kann ein Arcade-Game auf einem Monitor auf der gegenüberliegenden Strassenseite bedient werden. Leider war der Kasten bei unserem Besuch irgendwie „Tilt“ und somit nicht in Betrieb.

































Hallo Gotti und Pesche so Wunderschön isch Neuseeland! Merci für die tolle Kartene. Mit liebe Grüess Jan.
Ps: Ab i endspurt churz vor dr Ziellinie!!
🙂