Der heutige Tag sollte ein ganz besonderer Tag werden. Als unvergessliches und einmaliges Erlebnis sollte Pesche zu seinem diesjährigen runden Geburi einen stündigen Rundflug zur Sichtung von Walen (direkt vor der Küste), Delphinen sowie über die Küstenlandschaft von Kaikoura inklusive Landung auf dem Mount Fyffe erhalten. Zac, unser Heli Pilot, war ebenso gut gelaunt wie wir und so konnten wir es kaum erwarten mit dem Heli loszufliegen.
Pesche konnte direkt vorne beim Pilot Platz nehmen. Wegen der sommerlichen Temperaturen (bereits um 10:00 h) waren wir froh, dass die Seitenfenster geöffnet werden konnten.
Vor Kaikoura schwimmen die unterschiedlichsten Walarten. Ganz besonders wohl fühlen sich die Pottwal-Männchen, welche die sehr nährstoffreichen Jagdgründe direkt an der Küste sehr schätzen.
Es gibt so viele Wale hier, weil die Gegebenheiten für Futter derart günstig sind. Die Wassertiefe fällt bereits nach wenigen 100m von der Küste rasch auf über 1’600 Meter Tiefe ab. Südlich der Peninsula befindet sich ein grosses Becken, welches für die Wale ein regelrechtes Futter-Buffet darstellt.
Zuerst flogen wir mit dem Heli direkt aufs Meer raus und hatten die Gelegenheit drei grosse Pottwale (Sperm Whales) beim Luftholen und Entspannen zuzusehen. Aus der Ferne konnte man die riesigen Zahnwale an ihrem „Blas“ (Nebelfontäne beim Ausatmen der Luft) erkennen. Infolge der geringen Flughöhe des Helis konnte man sogar erkennen, wie die Wale den Unterkiefer auf und ab bewegten.
Danach flogen wir der Küste entlang in nördlicher Richtung, vorbei an unserem Campground, ins Landesinnere.
Bereits nach einigen Minuten Flug über dem grünen Agraraland ging es rasant aufwärts, dem Grat entlang auf den Mount Fyffe (1602 müM). Oben angekommen machte Zac eine präzise Landung auf einem schmalen Geröllfeld — dies bei kleineren Windturbulenzen (Awesome !).
Nach einem kurzen Gipfelspaziergang und 360 Grad-Rundumblick kehrten wir über das Hinterland von Kaikoura sicher zum Landingstrip zurück.
Unsere Emotionen vom Morgen konnten wir dann am Nachmittag im kühlen und wilden Pazifik abkühlen. Später schnappten wir uns zwei Bikes vom Campground und machten uns auf den Weg zum Küstenstreifen der Peninsula, an welchem wir heute Morgen mit dem Heli vorbeigeflogen sind. Die dort lebende Seal Colony (Pelzrobben) konnten wir leider nicht sehen — wir werden es aber nochmals versuchen die Tiere zu besuchen.
Wir freuten uns ab der tollen Natur, auch ohne die Seal’s gesehen zu haben. An der felsigen und rauen Küste gab genügend spannende Dinge zu entdecken.
Während dem Spaziergang der rauen Küste entlang, entdeckten wir in einem kleinen „Pool“, welcher aufgrund der Gezeiten fas leer war, eine seltene Paua-Muschel schimmern.
Es war ein besonderer und ereignisreicher Tag, welchen wir an diesem schönen Ort geniessen durften.




























































Wow. Wie ich euch beide beneide…..
So schöne Bilder. Der einzige Fehler auf den Bildern, wir sind nicht mit drauf… 🙂
Vermisse Euch schon
Liebe Gruess
Sue u Family