Nach der kalten und regnerischen Nacht (ca 4 Grad) erblickten wir am nächsten Morgen einen stahlblauen Himmel über dem Lake Tekapo. Wir nutzten die Gelegenheit, um zum Mount John Observatory zu wandern und die grandiose Aussicht (360° Rundumblick) zu geniessen.
Der Pfad führte dem See entlang und anschliessend gings ca. 300 Höhenmeter ziemlich steil nach oben. Die Sonne schien immer stärker und die Farben des Lake Tekapo wechselten von türkis- zu kobaltblau.
Ganz oben auf dem Gipfel des Mount John befindet sich das Gelände des Mount John University Observatoriums mit mehreren Teleskopen, darunter das HERCULES („High Efficiency and Resolution Canterbury University Large Echelle Spectrograph“) und das MOA Telescope mit einem Durchmesser vom 1,8 Metern. Das MOA Telescope (Microlensing Observations in Astrophysics) ist das grösste Teleskop in Neuseeland und wurde in Zusammenarbeit mit Japan entwickelt.
Daneben befinden sich Unterkünfte für Forscher und das Astro Café, wo es einen feinen Cappuccino (mit Saturnring und Sternenhimmel) und leckere Scones gab.
Die Weitsicht in die Bergwelt (Südalpen, inkl. Mount Cook [Aoraki]) sowie über das endlos scheinende Mckenzie-Becken war grandios (Awesome).
Der Abstieg gestaltete sich etwas kürzer über einen steilen Waldpfad.
Wieder am See angekommen nutzen wir die Gelegenheit, um uns im kühlen Bergsee abzukühlen.
Zurück auf dem Campground gab’s zum Apéro ein Bier (IPA) aus Oamaru, welches wir aus der lokalen Brauerei SCOTTS BREWING CO. aus Oamaru mitgebracht hatten.
An diesem wunderschönen Ort liessen wir den Tag mit Blick auf den türkisblauen Gletschersee, Lake Tekapo, ausklingen.




































