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Tag 30: Von Oamaru bis zum Lake Tekapo

Die heutige Fahrt brachte uns von Oamaru via Waimate und Twizel zum türkisblauen Gletschersee „Lake Tekapo“. In Oamaru entdeckten wir noch die Saint Patrick’s Basilika, welche im Jahr 1918 eröffnet wurde und aus
Ototara-Kalkstein (heller cremefarbener Kalkstein aus der Gegend um Oamaru) besteht.

In Waimate machten wir noch einen Stopp, um die putzigen Bennett Wallabys zu sehen. Diese Tiere sind eine mittelgrosse Känguruart aus der Gruppe der Wallabys. Ausserhalb des kleinen Tierparkes gelten die Wallabys als Plage. Sie wurden Ende des 19. Jahrhunderts von den Engländern als Jagdtiere eingeschleppt. In Neuseeland haben die Wallabys keine natürlichen Feinde. Sie vermehren sich invasiv und stehen deshalb hoch oben auf der Jagd- und Abschussliste der Jäger.

Nebst den Wallabys gab es auch noch unterschiedliches Federvieh zu sehen: Gänse, Hühner und Pfaue.

Während der Fahrt nach Twizel fiel starker Regen und ein heftiger Wind setzte ein. Überrascht hat uns der Transport zweier Häuser auf der Strasse, als wir plötzlich Platz frei machen mussten.
Am frühen Abend trafen wir am Lake Tekapo ein. Lake Tekapo liegt im Mackenzie Basin im South Canterbury District. Als die Abendsonne etwas durch die Wolken schien, konnten wir sogar ein wenig des türkisblauen Gletschersees erkennen. Wir sind gespannt, wie das bei sonnigem Wetter aussehen wird.

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