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Tag 28: Wildlife @Otago Peninsula

Den heutigen Morgen verbrachten wir mit einer kurzen Sightseeing-Tour in Dunedin. Es gab da noch ein paar Ecken, die wir gestern noch nicht zu Gesicht bekamen wie zum Beispiel die First Church of Otago, einige Murals an den Wänden von Häusern sowie das Dunedin Settlers Museum.

Um 15:00 startete unsere „Wildlife Tour“ zur Otago Halbinsel (Peninsula). Rob, unser Guide, führte uns während der stündigen Fahrt bis fast an die Spitze der Halbinsel (Taiaroa Head bzw. Pukekura [Maori Name]). Dabei fuhren wir über diverse Hügel und in verschiedene Buchten, Mal mit Ausblick auf den Hafen und dann wieder auf den Pazifik.
Rob verbrachte seine Kindheit auf der Halbinsel und wusste ausserordentlich viel zu erzählen über Land und Leute.
Sogar Russell Coutts (Skipper der Alinghi) wuchs in dieser Bucht auf, wie wir erfahren durften.

Bei „Wellers Rock“ setzte uns Rob ab und wir bestiegen das Ausflugsboot, welches uns bis zum Taiaroa Head schipperte.
An Bord wurden wir mit Feldstechern und Fleece gefütterten, warmen, langen Jacken ausgerüstet. Das war mehr als willkommen, da heute ein ungewöhnlich starker Wind blies.
An dem schroffen Felsvorsprung angekommen, konnten wir bereits die ersten Seebären und Seelöwen erkennen.
Am Himmel zogen riesige Albatrosse (Nord- und Südköngisalbatrosse) ihre Runden. Es war sehr spannend so Nahe dabei sein zu dürfen.

Nach der Bootsfahrt besuchten wir das Royal Albatross Centre. Dort konnten wir einiges über die Lebensbedingungen der Albatrosse erfahren sowie über die einzigartige Nistkolonie auf dem Festland Vorort in Taiaroa Head. Nach der Einführung konnten wir auf einem Ausguck die Albatrosse beim Brüten und Fliegen ganz aus der Nähe beobachten. Aufgrund des äusserst starken Windes herrschten ideale Flugbedingungen für die jungen Fluglehrlinge mit den (bis zu 3m Spannweite) breiten Flügeln.

Übersicht über die Brut

Ein Livestream der Kolonie kann hier angesehen werden:

Um die Zeit bis zum Eintreffen der Pinguine zu verkürzen wurde uns ein Dinner mit Fish und Chips offeriert.
Die Blue Penguins kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit an Land um ihre Jungen in den Erdlöchern im hohen Ufergras zu füttern. Kurz nach 22:00 war es dann soweit: Die ersten beiden Blue Penguins kamen aus dem Wasser Richtung Ufer angewatschelt.
Kurz danach folgte eine grössere Gruppe. Es war eine Freude den putzigen Pinguinen zuzuschauen wie sie über die Hindernisse an Land den Hügel hinaufkraxelten und watschelten.
Der eigens erstellte Kurzfilm zeigt die putzigen Kerlchen etwas näher auf ihrem nächtlichen Landspaziergang.

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