Nach dem gestrigen Regentag sowie den heftigen Windböen, welche nachts den ganzen Camper richtig durchgeschüttelt hatten, freuten wir uns auf ein neues Reiseziel. Von Queenstown fuhren wir via Lumsden (District Southland) und Gore nach Dunedin (District Otago). Auf der Fahrt entlang des Lake Wakatipu konnten wir letztmals den tiefblauen See und die herrlichen Berge „The Remarkables“ bewundern.

In Lumsden machten wir einen Kaffeestopp und fanden die Inneneinrichtung der Cafe Bar (an der Route 6) so richtig cool. Der rote Dodge Kingsway (Baujahr 1955) als Bestandteil der Bar war ein echter Hingucker. Ebenso die auf Retro gestylten Beschreibungen von Twitter, Facebook, Youtube und Skype an den Wänden brachten uns zum Schmunzeln.
In Mandeville konnten wir zufällig den „Kingston Flyer“ während seiner Fahrt auf einem Gleisstück erleben.
Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch grüne, hügelige Weidelandschaften mit unzähligen (gefühlt einige Millionen) Schafen [„Bänze“] trafen wir am Verwaltungssitz der Region Otago, in Dunedin, ein. Der Bahnhof von Dunedin ist ein wahres Bijou, innen und aussen. Der Bahnhof wurde 1904 im flämischen Renaissance Stil erbaut und 1906 offiziell eröffnet.
Der Baustil der Innenstadt ist sehr englisch/schottisch geprägt, während die steilen Strassen eher an San Francisco erinnern. In der Stadtmitte befindet sich das grosse Octagon. Dies ist eine Parkanlage und Begegnungszone in welcher Events abgehalten werden. Ebenso gibt es dort unzählige gemütliche Pubs, einladende Bars und die stolze St. Paul’s Cathedral.
Direkt beim Octagon und vor der St. Paul’s Cathedral steht die Statue des schottischen Dichters Robert Burns. Wir konnten zufälligerweise gerade mitverfolgen wie der „Robbie Rocks Dunedin 2019“ Contest ausgetragen wurde. Hier darf Jedermann mit einer eigenen Interpretation von Burns’ classics öffentlich auftreten. Es werden Preise für die Kategorien „Youth“ und „Open“ vergeben.
Die berühmte Baldwin Street wollten wir uns nicht entgehen lassen und kraxelten die offenbar steilste Strasse der Welt hoch. Die Strasse ist ca. 350 Meter lang und die maximale Steigung beträgt ca. 35% (19,3 Grad).
Den frühen Abend verbrachten wir in Port Chalmers. Ein kleiner Hafenbereich in der Nähe des Frachthafens. Wir bestellten den „Catch of the day“ welcher sich als Gurnard (Knurrhahn) entpuppte und wunderbar schmeckte.





















































