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USA2018: day thirtytfive — Weiter nach Süden auf dem Pacific Coast Hwy

Heute morgen um 7:00 AM (unsere Zeit) war der Anpfiff für das WM2018 Spiel Schweiz – Schweden. Nach langem suchen haben wir auf unserem Hotel-TV einen mexikanischen Sender gefunden, der das Spiel live übertrug.
Während der Spielpause gingen wir kurz frühstücken und entdeckten dabei eine Schwedenfahne gegenüber unserem Hotelzimmer. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, was das zu bedeuten hatte.

Nach dem Match wollten wir den lokalen Fischmarkt besuchen und den Morro Rock noch aus der Nähe betrachten. Auch die Coast Guard war bereits unterwegs mit ihrem Schiff.

Für den Fischmarkt waren wir offenbar noch etwas zu früh dran, jedoch haben wir in der Nähe des Hafens einen gut besuchten Surf-Strand gefunden.

Auf der Hafenseite des Meeres entdeckten wir emsiges Treiben im Seetang. Es war ein ganzes Rudel Seeotter welche auf dem Rücken liegend Muscheln knackten.

Danach starteten wir unsere heutige Reise nach Santa Barbara, möglichst dem Pacific Coast Highway entlang.

Nach etwa der Hälfte der Strecke passierten wir den Zugang zur Vandenberg Air Force Base. Die Vandenberg Air Force Base ist eine Luftwaffenbasis der US Air Force, welche ausschliesslich als Raketenstartplatz dient. Es gibt insgesamt 50 Startrampen, die Hälfte davon wird für unterirdische Starts verwendet. Dieser Weltraumbahnhof wird allerdings auch für zivile Raketenstarts der NASA genutzt. Wir hätten gerne an einer Führung teilgenommen. Diese finden leider nur an einem Tag im Monat (mit Voranmeldung) statt.

Ein paar Meilen weiter liegt die Stadt Solvang mit ca. 3500 Einwohnern. Die Wurzeln der Stadt gründen im Jahre 1911, als sich eine Gruppe von ausgewanderten Dänen hier nieder liessen. Im ganzen Städtchen findet man Überbleibsel von Dänemark. Sei es in der Architektur der Häuser oder in den Menus der Restaurants. Das Städtchen ist beflaggt mit vielen dänischen Fahnen.

Das letzte Teilstück führte wieder über die Gebirgskette der Santa Ynes Mountains in Richtung Küste an die „American Riviera“, nach Santa Barbara.

Vom Hafen schlenderten wir zum langen Pier, welches sicher mehr als 250m ins Meer herausragt und neben vielen Restaurants auch einen grösseren PKW Parkplatz umfasst. Beim Hafenmuseum war die Purisima Tauchglocke zu sehen. Hugh “Danny” Wilson hatte diese anfangs der 1960er Jahre entwickelt, weil er einen Bedarf sah im Bereich Tiefwasser-Tauchen im Zusammenhang mit Auffinden von Erdöl in küstennähe. Santa Barbara gilt als Geburtsstätte für Techniken des industriellen Tiefwassertauchens.

Beim örtlichen Segelclub beobachteten wir gerade wie eine Segelschule mit mehr oder weniger kleinen Knirpsen und Mädchen in See stachen.

Vom Hafen nutzten wir den Bus für eine kurze Fahrt nach Downtown. Vielen Läden haben französische oder italienische Namen. Santa Barbara ist ein sehr schmucker und lebendiger Ort, wo man sich sehr schnell sehr wohl fühlt. Auch die Stimmung unter den Einheimischen war bereits geprägt vom morgigen freien Tag — Morgen ist der „4th of July“, der amerikanische Nationalfeiertag. Wir sind gespannt auf die Festivitäten morgen.

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