Heute Morgen hiess es Abschied nehmen von der tollen Stadt San Francisco. Nach dem Frühstück machten wir uns bewusst mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg zum SF International Airport, um unser Auto für die letzte Woche zu übernehmen.
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Streetcar zum nächstgelegenen BART Terminal (Bay Area Rapid Transit) an der Embarcadero Station mussten wir dort noch die entsprechenden Tickets lösen.
Um bei einem SF Ticketautomaten ein Ticket zu lösen, braucht man viel Insider-Wissen, welches auch bei den „Einheimischen“ nicht immer vorhanden ist. Glücklicherweise nahm sich ein Einheimischer mit dunkler Hautfarbe die Zeit, um mit uns zusammen das korrekte Ticket zu lösen.
Hingegen ging das „Self Check-In“ bei unserem Autovermieter Alamo raz-faz und wir konnten innert kürzester Zeit in ein Auto unserer Wahl einstiegen und losfahren.

Unser heutiger Zielort war Carmel-by-the-sea mit Zwischenstopps im Silicon Valley.

Den ersten Stopp machten wir an der Geburtsstätte des Silicon Valleys: Bei der HP Garage bzw. der Garage von Hewlett – Packard.
Die beiden Elektroingenieure entwickelten Ende der 1930er Jahre in dieser Garage ihr erstes Produkt, den Audio Oszillator HP200A. Der erste Kunde, die Walt Disney Studios, war Abnehmer von acht Stück von diesem Produkt.
Deren Dekan an der Standford University war der Professor Frederik Emmons Terman der zusammen mit William Shockley als Väter des Silicon Valleys bezeichnet werden.

Unseren nächsten Zwischenstopp machten wir bei der renovierten Stanford University. Die Stanford University ist mit ihren Stiftungsgeldern eine der reichsten Hochschulen der Welt.
Wir waren beeindruckt von der Grösse dieses Campus (ca. 3km mal 3km) und der Schönheit der einzelnen Gebäudekomplexe der etwas französisch anmutenden Sandsteinbauten.

Auch den beiden Herren Hewlett und Packard waren zwei Gebäude der Fakultät Electrical Engineering gewidmet.

Danach ging es weiter zu Facebook an den Hacker Way. Erstaunlicherweise fanden wir keine einzige Leuchtreklame oder irgendwelche andere Hinweise, dass es sich bei diesem Campus um Facebook handelt.
Nach Facebook war Google an der Reihe.

Interessant war das Beachvolleyball Feld inmitten des Campus, welches offenbar durch Google Mitarbeitende genutzt wurde sowie der zweckdienliche Bus für „Onsite Haircuts“.
Den nächsten Besuch widmeten wir Apple in Cupertino am Infinit Loop.
Den letzten Besuch in dieser Gegend war in San Jose. Dort nahmen wir an einer Führung teil durch das kuriose Haus von Sarah Winchester, der Witwe des Gewehrfabrikanten William Winchester.
Nach dem Tod ihres Ehemannes war die Witwe von der Furcht besessen, von den Geistern der mit Winchester-Gewehren getöteten heimgesucht und selber getötet zu werden.
Aus diesem Grunde liess sie sich ihre Villa wie ein riesiges Labyrinth bauen (mit 160 Zimmer) damit sie von diesen Geistern nicht gefunden wird. Die Bauzeit des Hauses war von 1884 bis zu ihrem Tod im Jahre 1922.

Gerade gegenüber dem Winchester House ist eine weitere Firma beheimatet, welche in der Software Branche für ihr Log- Monitoring- und Reporting-Tool bekannt ist, die Firma Splunk.

Im späteren Nachmittag nahmen wir dann die Etappe nach Carmel-by-the-sea unter die Räder. Carmel-by-the-sea ist eine Kleinstadt mit dem Status einer City. Sie ist unter anderem auch bekannt durch ihren ehemaligen berühmten Bürgermeister, den Filmschauspieler Clint Eastwood (1986 – 1988).






















































