Heute morgen strahlte die Sonne wieder, als wir uns nach einem ausgiebigen Selfmade-Frühstück auf den Weg an die Westküste machten.

Beim Verlassen des Campgrounds erblickten wir noch ein Überbleibsel aus der Weihnachtszeit – ist für uns ein wenig ungewöhnlich, sich Weihnachten im Sommer vorzustellen. Hier ist dies jedoch ganz normal, dass Christbaumkugeln an belaubten, grünen Ästen hängen.


Das erste Drittel des heutigen Weges führte quasi durch das „Südtirol“ Neuseelands: Die Strassen sind links und rechts gesäumt von riesigen Apfelplantagen abwechselnd mit Hopfenplantagen.
Den heutigen Kaffee-Halt machten wir in einem Café an einem Strassenübergang in Kohatu. Es scheint hier ein richtiger Biker-Hotspot zu sein: Überall waren Velos und Mountainbikes parkiert und deren Besitzer machten wohl einen zNüni-Halt wie wir.








Nach einem Fahrerwechsel ging es weiter dem Buller-River entlang nach Murchison, wo wir einen weiteren Rast mit Fahrerwechsel vornahmen. Ins Auge gestochen ist uns dort der Dust & Rust Antiquitäten-Schuppen wo jede Menge alter Krimskrams feil geboten wurde.
Weiter ging es durch teils nur einspurig befahrbare Passagen wo sich die Strasse ganz eng den Felsen entlang der Buller Gorge schlängelt.












Ungefähr mitten im Nachmittag erblickten wir das Meer an der Westküste in der Buller Bay. Es blieb noch genug Zeit, einen kurzen Abstecher zum tollen Aussichtspunkt Cape Foulwind zu machen, wo man nach einem kurzen Spaziergang zu einem Leuchtturm gelangt und eine prächtige Aussicht über die ganze Buller Bay in der Tasmansee geniessen kann.












Nach dem Einchecken auf dem Campground machten wir uns auf den Weg zum nahegelegenen Carters Beach. Pesche stürzte sich mit einem Boogie-Board in die Wellen der Tasmansee. Das Wasser fühlte sich etwas kühler an als am Vortag am Kaiteriteri-Beach.
Am fast endlos langen Strand waren neben uns noch ein paar Oystercatcher und Möwen unterwegs. Selbst im nahgelegenen Camper können wir das Meeresrauschen hören – es wird uns hoffentlich in den Schlaf begleiten.











Diesen hier möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten: Manchmal ist einem einfach nur zum Schmunzeln zumute, auch wenn man sich an ganz privaten Orten befindet (wie z.B. auf dem WC im Kohatu Flat Rock Café) wenn die Natur ruft:
