Bevor wir in Wellington an Board der Interislander-Fähre gehen und die Nordinsel verlassen, machen wir einen Übernachtungsstopp in Palmy (Palmerston North).
Und: Es hat geklappt mit den Tickets (!), wir konnten das Stockcar Race besuchen – die Bilder sprechen Bände.

Jedoch bevor wir in Palmy ankamen ergab sich eine neue Herausforderung für uns: Zufälligerweise stiessen wir in Taihape (seines Zeichens „Gumboot Capital of the World“ was soviel heisst wie „Hauptstadt der Gummistiefel“) auf den übergrossen Gummistiefel (Gumboot) eingangs des Dorfes. Das war noch nicht genug: Daneben auf der Tafel bemerkten wir, dass ausgerechnet HEUTE der jährliche „Gumboot-Day“ (mit Gummistiefel-Weitwurf-Wettbewerb) statt findet.
Und, wenn man uns kennt, kann man erraten, dass wir da unbedingt teilnehmen wollten.













Und hier noch eine weitere Athletin:
Für einen Pokal hat es nicht gerreicht – jedoch unter den international rangierten Teilnehmern sind wir wohl ganz vorne mit dabei – es war ein ausschliesslich lokaler, sehr familiärer Anlass.
Zudem: Heute haben wir gelernt, dass man auch bei 30 Grad Celsius mit der ganzen Familie in Gummistiefeln herumlaufen kann. Dies hat sich bis nach Palmy so weitergezogen.

Auf dem Campground in Palmy angekommen, konnten wir schon ein erstes Mal Verbrennungsmotor-Abgase schnüffeln bei unserem Platznachbar mit seinem wohl über 100-jährigen Indian. Ist schon ein spezielles Geräusch wenn dieser Motor zu tuckern beginnt.

Zirka 20 Gehminuten von unserem Campground befindet sich der Robertson Prestige International Speedway. Bewusst waren wir etwas zu früh dort, damit wir noch die coole Atmosphäre in der Boxengasse aufsaugen konnten. Da wird geschraubt, geölt und vermutlich auch geprahlt und dazu heulen die ersten Motoren auf als Vorbereitung auf das Race. Grossartig!



















Das Rennen selber wird in ca. 20 Teilphasen ausgetragen. Dabei gibt es verschiedene Kategorien: Mini-Stocks, Sidecars, Minisprints und Stockcars (die klassischen). In den verschiedenen Car-Kategorieren gibt es dann noch unterschiedliche Teilnehmerkatogerien.
Insgesamt erstreckt sich ein ganzer Event von 18:00 – ca. 23:00.
Stockcar Races gibt es, so viel uns bekannt ist, neben Neuseeland nur in den USA. Einerseits geht es darum, die schräg montierten Werbetafeln auf den Stockcars spazieren zu fahren und natürlich darum, wer als Erster unbeschadet eine bestimmte Anzahl Runden im Gewühl von vielen anderen Stockcars übersteht. Kurz gesagt: Stockcar ist wie Mario Cart nur viel krasser !!!
Viele Crashes und Funkenflug bei dichtem Gedränge sind jeweils die Highlights bei den Zuschauern und werden lautstark beklatscht.

















Bei einem kurzen Blick in die Boxengasse während dem Rennen ist grosses Treiben und Wundenlecken zu beobachten. Manche Notreparatur muss vorgenommen werden nach den unzähligen und unvermeidbaren Crashes während dem Rennen.
Coole Sache!
Unter die Top 4 bei einem internationalen Wettkampf zu kommen, muss man auch zuerst schaffen.
Danke Jöre! Wir sind allerdings nicht bis zum Schluss geblieben – wer weiss, was da noch alles passiert ist.