Aufgrund der nicht überragenden Wettervorhersage nahmen wir die Gelegenheit war, Hausarbeiten (waschen, einkaufen und dergleichen – ja, auch dies muss in den Ferien getan werden) zu erledigen.
Beim Vorbeifahren an der Seepromenade fiel uns die Insel, mitten im See, mit drei Golffähnchen auf.





Bei näherer Betrachtung lernten wir, dass es sich hierbei um die „Lake Taupo Hole In One Challenge“ handelt. Es geht darum, vom Ufer aus einen Golfball auf die ca. 102 Meter (111 Yards) entfernte Insel (Richtung Tongariro Nationalpark) in einem der drei Löcher zu versenken. Als Preisgeld winkt ein Betrag von 10’000 Neuseeland Dollar (ca. CHF 5000).
Als Golf-Analphabeten, welche Golf nur als Computerspiel und in der Form von Minigolf kennen, schien uns dies ein Versuch Wert. Mit dem Einsatz von 35 NZD (ca. CHF 18) erhält man 30 Bälle, das entspricht 30 Versuchen.












Spoiler: Wir haben es nicht geschafft den Golfball in einem Schlag in eines der drei Löcher zu versenken. Nachdem sich im rechten Arm nach den 30 Schlägen bereits erste Anzeichen von Muskelkater bemerkbar machten, verarbeiteten wir die Niederlage in einem nahgelegenen Café bei einem feinen „Flat White“ und einem „Earl Grey“.
So kamen auch wir an diesem Tag zu unserer täglichen Eisen-Dosis.
Übrigens: Die Golfbälle werden regelmässig durch einen Taucher mit einem Art „Golfball-Sauger“ eingesammelt. Der Taucher trägt zum Selbstschutz einen Helm (siehe Bilder).


Morgen verlassen wir Taupo in Richtung Tongariro Nationalpark.