Draussen herrschte bereits prächtiges Sommerwetter („Churz-Hose-Wätter“) als wir heute ohne Umwege direkt das kurze Beinkleid behändigten. Sonnencreme war unabdinglich, waren doch bereits schwächere Rötungen auf der Haut visible vom Vortag.

Nach dem Auschecken gings gemütlich nach Kerikeri, auf das Anwesen wo sich das erste gebaute Steinhaus Neuseelands befindet (Stone Store House). Die grüne Landschaft direkt am Fluss lädt zum verweilen und geniessen ein.









Auf der Anlage in Kerikeri gab es auch jede Menge üppige und farbige Blumenpracht zu bestaunen.








In der Cable Bay machten wir einen Glace-Stopp. Die Bucht heisst so, weil hier die Pacific Cable Station, eine Endstation eines Telegrafenkabels zwischen Neuseeland und British Columbia als Teil der „All Red Line“ diente. Die Station wurde 1902 in Betrieb genommen und war bis zur Verlegung der Endstation nach Auckland 1912 in Betrieb.




Mit einem ca. 20 minütigen Fussmarsch vom Ende der Autostrasse gelangt man zum charakteristischen Leuchtturm ganz im Norden der Nordinsel (Cape Reinga).
Vom Leuchtturm aus sieht man, wie sich die Tasmansee und der Pazifische Ozean vereinigen. Für die Maori bedeutet dieser Ort der Vereinigung des Wassers eine Symbolisierung für die Entstehung des Lebens. Aus unserer Sicht ist es ein wunderschöner und magischer Ort der uns ausserordentlich gut gefällt.







Der Weg von und zu Cape Reinga führt über eine äusserst kurvenreiche jedoch gut ausgebaute Strasse. Danach folgte ein weiterer abenteuerlicher Weg durch das hügelige Hinterland inklusive ca. 15 km staubiger Schotterweg nach Opononi, wo wir heute unser Nachtlager aufschlagen. Dieses kleine Dörfchen befindet sich an der Westküste der Nordinsel am Eingang eines Meereszipfels (Hokianga Harbour), der in das Landesinnere hineinragt.
Beim Nachtessen erfuhren wir noch, wie man als „weisser Mann“ tanzen lernt (siehe Bild unten von 1835).







Morgen reisen wir zurück nach Auckland – für die letzte Nacht ohne Camper.