Wir freuten uns schon riesig auf den heutigen Biketag, denn das Wetter war prächtig und die Strecke abwechslungsreich. Unsere Mountain-Bikes sowie die Tickets für die Schifffahrt mit der „Lady of the Lake“ aka TSS Earnslaw hatten wir bereits am Vorabend reserviert bzw. gebucht. Der Transfer Downtown war um 09:00 h, dann mussten wir rasch die Bikes fassen und anschliessend zum Hafen düsen. Die Einschiffung startete zwar bereits um 09:30 h aber mit einer rasanten Fahrt durch Queenstown blieben noch genügend Minuten, um uns und die Bikes an Board zu bringen.

Die TSS Earnslaw ist ein sehr elegantes und gepflegtes Schiff, mit Salons im unteren Deck sowie einer Pianospielerin auf dem Hauptdeck. Besonders gefiel uns der Zugang zum Maschinenraum, wo die „Stoker“ aka Heizer emsig Kohlen in die drei Heizöfen schaufelten. Es war spannend diese alten, aber tadellos gepflegten Anlagen sehen und erleben zu dürfen. Die Dampfschifffahrt von Queenstown nach Walter Peak dauerte 45 Minuten. Die Zeit verging fast zu schnell, um die herrliche Aussicht auf den See und die Berge ausgiebig zu geniessen.
Der winzige Ort Walter Peak besteht nur aus der Schiffsanlegestelle und der gediegenen Walter Peak High Country Farm.
Direkt bei der Schiffsanlegestelle startete unser Biketrail, welcher uns in die abgeschiedene Bergwelt bringen sollte. Das Panorama war einfach atemberaubend: Der tiefblaue See, die schneebedeckten Berggipfel und die karge Hügellandschaft. Awesome!!!

Wir fuhren auf einer Schotterstrasse in Richtung Mavora Lakes. Da wir keine passende Rücktransport-Gelegenheit finden konnten, um uns von dem ca. 53 km entfernten Ziel zurück nach Queenstown zu bringen, entschieden wir uns, auf halber Strecke (nach ca. 28km) umzukehren. Dies erlaubte uns die wunderschöne Bikestrecke auch noch in umgekehrter Fahrtrichtung nochmals zu erleben.
Am Wendepunkt gönnten wir uns eine ausgiebige Mittagspause wo wir die mitgebrachten (selbst-gestrichenen!) Sandwiches verspeisten.
Auch auf dem Rückweg führte uns die Bikestrecke wieder durch den „Von River“. Die Überquerung des Flusses gestaltete sich individuell.
Trotz der grossen Hitze blieb genügend Zeit, um die atemberaubende Kulisse aufzunehmen.

Die (zum Glück) letzten 2 km lieferten die Grundlage zu einem Bilderrätsel. Wer findet den Fehler auf dem Bild?



























































