Heute Morgen zwischen 10:00 AM und 11:00 AM hat uns Jason von RV Dreams endlich den Seitenspiegel auf der Fahrerseite komplett ersetzen können.
Wir hatten uns in den letzten neun Tagen bereits an die spezielle Sicht in einen zersplitterten Rückspiegel gewöhnt. Wir sind jedoch froh, dass wir nun für den Rest der Reise wieder eine perfekte Sicht in den Rückspiegel haben.

Im Anschluss an die Reparaturarbeiten stiegen wir in den öffentlichen Bus und trafen 40 Minuten später im Zentrum von Wellington ein. Ein Wahrzeichen von Wellington ist sicherlich das runde Parlamentsgebäude. „Beehive“ ist der Spitzname und allgemein gebräuchliche Name des Teils des Parlamentsgebäudes, in dem sich die Büros des Prime Ministers und der Minister des Kabinetts befinden.
Die verschiedensten Mahnmale und Gedenktafeln erinnern an die Einsätze des ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) im ersten und zweiten Weltkrieg. Besonders die grossen Verluste im Jahr 1915 in Gallipoli waren für diese Länder enorm und noch heute ist der 25. April ein Nationaler Gedenktag in Australien, Neuseeland und Tonga.
Mit dem Cable Car (= Gurtenbahn von Wellington) gings danach auf den um ca. 110m höher gelegenen Stadtteil Kelburn. Die Strecke ist etwas mehr als 500 Meter lang. Interessant war das Typenschild im Wagen: Das Cable Car System wurde von der Firma Habegger aus Thun konstruiert und gebaut und im Jahre 1979 in Betrieb genommen.
Der Rückweg führte uns durch einen blumenreichen Botanischen Garten hinunter in die Stadt.
In den Bäumen konnten wir sogar einen Tui ausmachen und in digitaler Form festhalten. Der Tui kommt ausschliesslich in Neuseeland vor. Man erkennt ihn am weissen, hervorstehenden Federbüschel am Hals und am sehr speziellen Gesang.

Den Rest des Nachmittages verbrachten wir am Hafen und wir besuchten noch das Te Papa Tongarewa Museum (Nationalmuseum von Neuseeland).
Neben einer spannenden Ausstellung über die Maoris gab es eine Sonderausstellung über den Einsatz des ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) im ersten Weltkrieg bei Gallipoli.
Danach machten wir genau das, was viele (gefühlt alle) Kiwis an einem Freitagabend im Sommer nach Feierabend tun: Am Hafen bei einem kühlen Bier die Sonne geniessen und einer Liveband zuhören (= chillen).
Die Lokale bieten neben Sonnenhüten, Decken und Sitzkissen auch grosse Dispenser mit Sonnencreme (Schutzfaktor 50) an, damit sich die Gäste wohlfühlen.










































„…das, was viele (gefühlt alle) Kiwis an einem Freitagabend im Sommer nach Feierabend…“ – aber dann allerallerallerspätestens um 17 Uhr! 🙂