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Tag 11: Redwoods und Maori

Heute mussten wir erstmals den „Latrinenweg“ beschreiten. Das geht mit der Box eigentlich ganz einfach und ist halbwegs geruchsfrei. Jedenfalls hygienischer als die Dumpingschläuche und -anlagen die wir aus der USA kennen.

Für die Fahrt von Ohope nach Rotorua mussten wir uns MacGyver -mässig mit Duct-Tape behelfen. Damit sah man im Rückspiegel die Gegend wie in einer Disco-Kugel. Jedenfalls ist es sicher besser als ohne Rückspiegel zu fahren.
Die Strecke selbst war „neuseeländisch“ kurvenreich und führte entlang einer wunderbaren Seenlandschaft.

In Rotorua angekommen lernten wir Andrew Andson kennen. Er sollte uns eigentlich den defekten Rückspiegel ersetzen. Leider hatte er nur einen „linken“ Rückspiegel vorrätig. Jedoch erspähten wir in seiner Hinterhof-Garage einen nigel-nagel-neuen Stock-Car.
Andrew erzählte uns, dass er dieses Gefährt für seinen 11-jährigen Sohn selbst gebaut hat. Schon bald wird sein Sohn Rennen damit bestreiten, nämlich wenn er das Mindestalter von 12 Jahren erreicht hat.
Cooler Typ – Cooler Stock-Car – jedoch keine Reparatur, wir müssen uns noch weiterhin mit dem Disco-Kugel Spiegel abfinden.

Am Nachmittag ging’s dann in die Redwoods ganz in der Nähe des Campgrounds. Bei sommerlich heissen Temperaturen war eine ca. 2h Wanderung durch den Redwood Whakarewarewa Forest von Rotorua sehr willkommen.
Neben den riesig hohen Redwood-Trees (Mammutbaum) welche teilweise über 100 Jahre alt sind, gab es riesige Farmpflanzen (Riesenfarne) zu sehen.
Die Redwood-Trees stammen ursprünglich aus Kalifornien und wurden als Erinnerung an den ersten Weltkrieg gepflanzt. Viele neuseeländische Soldaten sind damals umgekommen bei der Unterstützung der Alliierten in Europa.

Am Abend genossen wir in einem Marae eine traditionelle Darbietung der heimischen Maori Kultur in Te Puia.
Einheimische haben neben dem Begrüssungsritual auch einen „Haka“ vorgetragen bzw. vorgetanzt.
Im Anschluss daran gab es ein Nachtessen, welches im Hangi zubereitet wurde. Hangi ist ein „Erdofen“. In einem Hangi wird traditionellerweise das Essen für grössere Gruppen zubereitet. Dabei wird das Essen (Poulet, Lamm, Kartoffeln, Kürbisse) in einem Erdloch mit heissen Steinen für ein paar Stunden vergraben und zugedeckt.

Das gesamte Maori Gebiet liegt in einem Geothermie-Tal. Überall dampfte heisser Wasserdampf es aus Erdlöchern und Erdspalten und in der Luft lag schwerer Schwefelgeruch.
Es gibt dort sogar einen Geysir, den Pohutu Geysir, welcher täglich zweimal pro Stunde ausbricht. Es ist der grösste Geysir in Neuseeland.

Ein Kommentar zu “Tag 11: Redwoods und Maori

  1. Sue

    Ich habe den Fehler auf dem Föteli beim Dumping entdeckt…..

    Rahel !!! Dort müsste doch eigentlich Pesche drau sein oder nicht 🙂

    Gniessets wieterhin…..

    Sue

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