Heute haben wir zum ersten Mal einen Bären in freier Wildbahn gesehen ! Mehr dazu später. Angefangen hat der Tag mit dem Warten an der Haltestelle bei unserem Campground auf den öffentlichen Transferbus für die ca. 1.5h dauernede Anfahrt in das Yosemite Valley.
Auf der gegenüberliegenden Strassenseite sind uns die typsichen Mailboxes aufgefallen welche bei näherer Betrachtung unser Wunsch nach etwas kühleren Temperaturen nicht treffender hätten ausdrücken können.
Auch unser Lieblingsvogel, der „Blue Jay“, war wieder unterwegs. Fasziniert von seinem blauen Federkleid gebührt ihm auch heute wieder ein besonderer Platz in unserem Blog.

Heute nahmen wir uns eine Wanderung zum Mirror Lake vor, entlang dem Fluss Tenaya Creek. Präventiv haben wir schon mal unsere Badekleider für eine allfällige Abkühlung im Mirror Lake eingepackt. Die Wanderung wurde als Loop, dem Tenaya Creek entlang, bis zur ca. 4km entfernten Brücke mit ungefähr 8km angegeben.
Der Tenaya Creek wird beidseitig von einer wunderbaren grünen Auenlandschaft gesäumt.
Imposant sind auch hier wieder die teilweise über hundert Jahre alten Pinienbäume.
Der Weg lag grösstenteils im Schatten und zusammen mit dem Fluss und einem lauen Lüftchen ergab dies ein angenehmes Wanderklima.
Der Tenaya Creek wird hier im Yosemite Nationalpark der Natur überlassen wie auch der Wald. Umgeknickte oder herausragende Baumstämme werden nicht entfernt und prägen das Landschaftsbild.
Die Pflanzenwelt gedeiht ebenfalls prächtig rund um die Auenlandschaft.

Einzelne Wegabschnitte führten über Geröllhalden von weissem Granitgestein. Das Gestein stammt von den riesigen Felsblöcken die sich unten an den senkrecht empor verlaufenden Felswänden auftürmen.
Beim Mirror Lake angekommen mussten wir nicht lange überlegen wie der See zu seinem Namen gekommen ist. Herrlich spiegelt sich das hohe Felsmassiv im glasklaren Mirror Lake.

Kurz bevor wir uns selber eine Abkühlung im See gönnten stellten wir fest, dass noch andere Lebewesen das kühle Nass genossen. Wir selber nutzten die tiefen Stellen rund um den Felsblock zur Erfrischung und einem kleinem „Schwumm“.
Neben einem Fischreiher gesellte sich noch ein Red-winged Blackbird wie wir später im Internet recherchierten. Kurzum haben wir den Vogel mal SCB-Vogel (Schlittschuh Club Bern) genannt, da er die drei Clubfarben scharz-rot-gelb trägt.
Auf dem Rückweg zur Shuttle-Haltestelle wurden wir auf eine Gruppe weiterer Wanderer aufmerksam die ihre grossen Teleobjektive in den Wald gerichtet hatten. Auf leisen Sohlen näherten wir uns der Gruppe. Und da sahen wir Meister Petz wie er an einem umgekippten Baumstamm mit viel Lärm die Rinde bearbeitete.

Beim Warten auf den Shuttle erfreute uns abermals ein Blue Jay mit seiner Anwesenheit.
















































P.S.. was ig no ha vergässe ds säge: dFöteli si dr Hammer!!!!!
Anita 🙂